Die Sieben Rosen von Tokyo

Roman

von Inoue Hisashi

Der Fächermacher Yamanaka Shinsuke hält in seinen Tagebuchaufzeichnungen ein lebendiges Alltagsbild von Tokyo in den Jahren 1945/46 fest: Amerikanische Bombenangriffe versetzen die Bevölkerung in den letzten Kriegsmonaten in Angst und Schrecken. Es folgt die Kapitulation Japans und mit ihr übernimmt die amerikanische Besatzungsmacht das Sagen in der Stadt. Unter den Bewohnern hält sich derweil hartnäckig das Gerücht, die japanische Schrift solle durch das lateinische Alphabet ersetzt werden, um die Verbindung der Japaner zu ihren kulturellen Wurzeln zu kappen. Sieben Gespielinnen von amerikanischen Soldaten – die Sieben Rosen von Tokyo – versuchen, diesen Plan zu vereiteln …

Reihe: japan edition

Gebunden mit Schutzumschlag, 672 Seiten, 14 x 22 cm
ISBN 978-3-86124-917-7
1., Aufl.

36,– €
Inoue Hisashi
Bildrechte: Takahito Ochiai

Inoue Hisashi

INOUE Hisashi (1934–2010) begann seine schriftstellerische Karriere in einem Stripclub, wo er Sketche für die Pausen schrieb. Während seines Studiums verfasste er Theaterstücke und Radioskripte und wurde später ein berühmter Fernseh-, Theater- und Romanautor. Von 2003 bis 2007 war er Präsident des japanischen P.E.N.Clubs.


Pressestimmen

»Eine Bereicherung unserer Literatur-Landschaft.«
WDR 3

»Eine lohnende Lektüre.«
ekz

»›Die Sieben Rosen von Tokyo‹ schildert auf charmante Weise den kargen (Nach-) Kriegsalltag, während der gebeutelte Shinsuke auf Slapstick-Art durch Tokio stolpert.«
japanische-literatur.de

»Fast wirkt ›Die sieben Rosen von Tokyo‹ … wie eine Dokumentation über das damalige Leben, … (die) durch die Einbettung in Shinsukes Lebensgeschichte erst richtig lebendig (wird).«
japanliteratur.net

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