Gedichte für Hitler

Zeugnisse von Wahn und Verblendung im "Dritten Reich"

von Volker Koop

Ein verdrängtes Kapitel der deutschen Geschichte: Tausende Deutsche brachten ihre Begeisterung für Adolf Hitler in Versform und sandten ihre Gedichte an die NSDAP, an die Reichskanzlei oder an das Propagandaministerium in Berlin. Volker Koop hat diese bislang unbeachteten Quellen wiederentdeckt und ordnet sie – und die oftmals erhaltenen Begleitschreiben – in den zeithistorischen Kontext ein. Zahlreiche Originaltexte geben Zeugnis von dem psychologischen Ausnahmezustand des Volkes der 'Dichter und Denker', das in der Zeit des Nationalsozialismus diesen Anspruch verwirkt hatte.

Gebunden, 240 Seiten, 36 Abb., 14 x 21,8 cm
ISBN 978-3-89809-104-6
Printausgabe vergriffen

Print 19,95 € / E-Book 9,99 €
Volker Koop
Bildrechte: Katja Julia Fischer

Volker Koop

Volker Koop, geboren 1945 in Oberbayern, arbeitete seit 1994 als freier Buchautor und Publizist. Im Jahr 2003 erhielt er gemeinsam mit Marcel Reich-Ranicki in Rom den italienischen Kulturpreis »Capo Circeo«. Seine Bücher sind u. a. auch ins Japanische und Tschechische übersetzt worden. Er ist 2022 verstorben.


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