Das Fest des Abraxas

Das Fest des Abraxas

Roman

von Gen'yū Sōkyū

Jônen ist ein ungewöhnlicher Zen-Mönch. Während er seinen Alltag in der Tempelgemeinde des Meisters Genshu bewältigt, holt ihn seine dunkle Vergangenheit ein: eine unglückliche Liebe, Drogen, Misserfolge und ein spektakulärer Selbstmordversuch. Jônen leidet seither unter Depressionen und schizophrenen Schüben. Seine große Leidenschaft gilt immer noch der Rockmusik: So sucht er sich seinen Weg zwischen der konventionellen religiösen Praxis und der Mystik von Zen und Rock. Gen'yu Sokyus Roman zeichnet das faszinierende Bild einer japanischen Spiritualität im Wandel. Der Leser erfährt nicht nur viel über das Leben der Zen-Mönche, sondern auch über ein gegenwärtiges Japan, das an seiner Moderne leidet.

Reihe: japan edition

Gebunden mit Schutzumschlag, 158 Seiten, 14 x 22 cm
ISBN 978-3-86124-903-0

22,– €
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Gen'yū Sōkyū

GEN'YŪ Sōkyū, 1956 geboren, promovierte über chinesische Literatur an der Keio Universität. Mit 28 Jahren wurde er buddhistischer Mönch. Sein erster Roman wurde im Jahr 2000 für den renommierten Akutagawa-Preis nominiert. Der Autor steht, zusammen mit seinem Vater, einem Zen-Tempel in der Präfektur Fukushima vor.

 


Leseproben, Medien & Downloads


Pressestimmen

»Das faszinierende Bild einer japanischen Spiritualität im Wandel.«
Dresdner Woche

»Es entsteht ein Bild heutiger japanischer Spiritualität, das ein breiteres Publikum ansprechen sollte. Empfohlen ab mittleren Beständen.«
ekz-Information

»Ein anspruchsvoller poetischer Roman, der von Solidarität, Toleranz und Offenheit geprägt ist.«
Ostthüriner Zeitung

»Trotz einiger etwas mühsam zu lesenden Passagen ist ›Das Fest des Abraxas‹ eine interessante Erzählung mit einem ungewöhnlichen Helden und darüber hinaus ein starker Apell für Menschlichkeit und Toleranz.«
animepro.de

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