Wettlauf um die \"Dritte Welt\"?

Wettlauf um die "Dritte Welt"?

Entwicklungshilfe und internationale Solidarität in Ost- und Westdeutschland

von Agnes Bresselau von Bressensdorf

Seit den 1950er Jahren entstanden in der Bundesrepublik und in der DDR umfangreiche Programme der „Entwicklungshilfe“ – von Lebensmittel- und medizinischen Hilfslieferungen bis hin zu Bildungsprojekten und politischen Partnerschaften mit Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Im Kalten Krieg nutzten beide deutschen Staaten dieses Engagement, um Einfluss zu gewinnen, gleichzeitig folgten Akteure der Zivilgesellschaft auf beiden Seiten der Mauer eigenen humanitären, weltanschaulichen und politischen Motiven. Agnes Bresselau von Bressensdorf zeigt anhand ausgewählter Fallstudien, wie der Umgang mit Hunger, Migration, Menschenrechten und Apartheid das entwicklungspolitische Handeln bis 1990 bestimmte.

Reihe: Die geteilte Nation

Herausgegeben von Stefan Creuzberger, Dominik Geppert, Dierk Hoffmann

Die geteilte Nation

Gebunden, 208 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, ca. 10 Abbildungen
ISBN 978-3-89809-276-0
noch nicht erschienen
1. Auflage, erscheint am 25. August 2026

ca. 24,– €
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Agnes Bresselau von Bressensdorf

Agnes Bresselau von Bressensdorf

Agnes Bresselau von Bressensdorf, Dr. phil., geboren 1984, Studium der Neueren und Neuesten Geschichte sowie der Alten Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Augsburg; 2014 Promotion. Seit 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Persönliche Referentin des Direktors am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin. Veröffentlichungen zur Geschichte der bundesdeutschen Außen- und Entspannungs- und Entwicklungspolitik sowie zur Geschichte von Flucht, Migration und Asyl seit den 1970er Jahren.

Stefan Creuzberger

Stefan Creuzberger

Stefan Creuzberger, geboren 1961, Dr. phil., ist seit 2013 Professor für Zeitgeschichte an der Universität Rostock und Leiter der dortigen Forschungs- und Dokumentationsstelle des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland. Von 1989 bis 1994 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Bonn, von 1995 bis 2001 Stellvertretender Chefredakteur / Redakteur der Zeitschrift OSTEUROPA, von 2001 bis 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Neuere Geschichte I an der Universität Potsdam. Zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen und sowjetischen Geschichte im 20. Jahrhundert sowie zur Geschichte des Kalten Krieges. Mitherausgeber der Schriftenreihe »Diktatur und Demokratie im 20. Jahrhundert«.

Dominik Geppert
Bildrechte: Tobias Hopfgarten

Dominik Geppert

Dominik Geppert, geboren 1970, ist seit Oktober 2018 Professor für Geschichte des 19./20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. Davor hatte er von 2010 bis 2018 den Lehrstuhl für Neuere Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn inne und war 2016/17 Gerda Henkel-Gastprofessor an der London School of Economics. Dominik Geppert ist seit 2018 Präsident der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.
Dierk Hoffmann

Dierk Hoffmann

Dierk Hoffmann, geboren 1963, studierte Neuere und Neueste Geschichte, Osteuropäische Geschichte und Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seit 1994 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte München (Abteilung Berlin), seit 2009 Privatdozent an der Universität Potsdam. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der Sozialpolitik im 19. und 20. Jahrhundert, die Geschichte der SBZ/DDR und die deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte.

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