Ruhmlose Helden

Ein Flugzeugabsturz und die Tücken deutsch-russischer Verständigung

von Gesine Dornblüth, Thomas Franke

Am 6. April 1966 stürzte ein sowjetischer Jagdbomber in den West-Berliner Stößensee. Obwohl die beiden Piloten womöglich ihr Leben opferten, um Hunderte Menschenleben zu retten, wurden sie später in Ost und West nur halbherzig geehrt. Dieses Buch rekonstruiert die dramatischen Ereignisse, die damals die Weltöffentlichkeit in Atem hielten, und es zeigt, wie die Erinnerung daran bis heute nachwirkt.
Gesine Dornblüth und Thomas Franke nehmen ihre Leser mit an die Schauplätze des Geschehens und erzählen von großem Mut und kleinen Missverständnissen, von der Macht der Propaganda und den offenen Wunden der Vergangenheit. Dabei wird deutlich, warum der Blick auf den Kalten Krieg in Deutschland und Russland immer noch weit auseinandergeht und einem Miteinander im Weg steht.

Paperback, 192 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 32 Abbildungen
ISBN 978-3-89809-199-2
Februar 2022

Print 20,– € / E-Book 15,99 €
Gesine Dornblüth

Gesine Dornblüth

Gesine Dornblüth, geboren 1969, ist promovierte Slavistin und Hörfunkjournalistin. Von 2012 bis 2017 war sie Deutschlandfunk-Korrespondentin in Moskau. Seit Beginn der 1990er Jahre unternahm sie zahlreiche Recherchereisen nach Russland, später in den gesamten postsowjetischen Raum. 2001 wurde sie (gemeinsam mit Thomas Franke) mit dem Prix Europa ausgezeichnet.
Thomas Franke

Thomas Franke

Thomas Franke, geboren 1967, ist Journalist, Autor und Produzent für SWR, Deutschlandfunk, BBC und andere. Von 2012 bis 2017 lebte er in Moskau. 2001 wurde er (gemeinsam mit Gesine Dornblüth) mit dem Prix Europa ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm das Buch »Russian Angst – Einblicke in die postsowjetische Seele«.

Veranstaltungen

Do, 25. August 2022
19:00 Uhr

Ruhmlose Helden

Berliner Landeszentrale für politische Bildung
10623 Berlin


Pressestimmen

»(…) die beiden Journalisten (rekonstruieren) ziemlich anschaulich die dramatischen Ereignisse, die damals die Weltöffentlichkeit für eine Schrecksekunde in Atem hielten.«
Märkische Oderzeitung

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