[K]ein Kinderspiel

Spielzeug als Spiegel der Industrialisierung

von Christian Arpasi (Hg.), Andreas Bödecker (Hg.)

Die Geschichte der Industrialisierung wird aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel erzählt. Kleine Spielzeuge spiegeln die großen gesellschaftlichen Veränderungen.

Die maschinelle Produktion mittels Dampfkraft, die neue Mobilität durch die Eisenbahn, die Elektrifizierung der Städte, das Aufkommen der Markenartikel, die Militarisierung der Gesellschaft und das Festschreiben der geschlechtsspezifischen Rollenbilder in der Kaiserzeit, das alles fand auch im bürgerlichen Kinderzimmer statt. Bei aller Faszination, die das detailverliebte, wirklichkeitsgetreue und teils opulente Spielzeug unserer Urgroßeltern auf uns noch heute ausübt, ist gerade im Spielzeug dieser Zeit auch eine der dunkelsten Seiten der Industrialisierung verborgen: die Heim- und Kinderarbeit.

Gebunden, 256 Seiten, 21,5 x 22,5 cm, 250 überwiegend farbige Abbildungen
ISBN 978-3-89809-198-5

20,– €
Christian Arpasi

Christian Arpasi

Christian Arpasi, geboren 1978, studierte Geschichte und Archäologie in Potsdam und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach Stationen bei verschiedenen Ausstellungs-, Editions- und Filmprojekten arbeitete er in der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Seit 2020 ist er wissenschaftlicher Leiter des Brandenburg-Preußen Museums Wustrau.
Andreas Bödecker

Andreas Bödecker

Andreas Bödecker, geboren 1958, war nach dem Studium in Freiburg und Stanford und anschließender Promotion 25 Jahre lang Mitglied der Geschäftsleitung einer Privatbank in Berlin. Zurzeit arbeitet er als Rechtsanwalt und Verwalter mehrerer Stiftungen. Seit 2013 leitet er das Brandenburg-Preußen Museum Wustrau. 


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