Mein Stalinbau

Eine Berliner Straße und die Geschichten ihrer Bewohner

von Thorsten Klapsch, Michaela Nowotnick

Die Stalinallee war das erste Wohnbaugroßprojekt im sozialistischen Ost-Berlin. Die »Arbeiterpaläste«, die entlang des über zwei Kilometer langen Prachtboulevards entstanden, boten modernsten Wohnkomfort. Auch heute sind die Bauten an der Karl Marx-Allee und Frankfurter Allee begehrter Wohnraum – und zugleich ein umkämpftes Feld, auf dem Interessen von Mietern und Investoren aufeinandertreffen.
Thorsten Klapsch und Michaela Nowotnick haben mit Kamera und Notizbuch die Architektur der Straße sowie die Geschichten und den Alltag ihrer Bewohner dokumentiert. Im Gespräch mit Alteingesessenen und Zugezogenen wird deutlich, wie sehr die deutsch-deutsche Vergangenheit bis in die unmittelbare Gegenwart wirkt.

Paperback, 208 Seiten, 17 x 24 cm, 145 farbige Abbildungen
ISBN 978-3-8148-0248-0

20,– €
Thorsten Klapsch
Bildrechte: Thorsten Klapsch

Thorsten Klapsch

Thorsten Klapsch, geboren 1966 in Darmstadt, studierte Fotografie am Lette Verein Berlin. Ein zentrales Thema seiner fotografischen Arbeit sind die Spuren der deutschen Teilung. Er hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Seine Arbeiten sind in Ausstellungen und in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten. Thorsten Klapsch lebt in Berlin.
Michaela Nowotnick
Bildrechte: Thorsten Klapsch

Michaela Nowotnick

Michaela Nowotnick, geboren 1980 in Herzberg/Elster, ist Literaturwissenschaftlerin. Sie promovierte an der Humboldt-Universität Berlin, wo sie anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war. Seit 2018 ist sie Mitarbeiterin der Arno Schmidt Stiftung und Lehrbeauftragte. Sie lebt in Niedersachsen und Berlin.

Pressestimmen

»Die Lebensgeschichten gegenwärtiger Bewohner der früheren Stalinallee sind nicht nur für Berliner lesenswert. In lebendigen Porträts entwirft Manuela Nowotnick die Mentalitätsgeschichte eines Ostberliner Stadteils vor und nach 1989.«

Die Kirche

 

»Nicht zuletzt lebt das Buch von den eindringlichen Fotos. Sie unterstreichen das Individuelle der Menschen und ihrer Wohnungen, schaffen aber auch ein Bewusstsein für die besondere Atmosphäre der ›Stalinbauten‹.«
Berliner Abendblatt

 

»Das Buch ist eine spannende Milieugeschichte und führt die Leserinnen und Leser ein in eine Welt, von der sie als Berlin-Besucher nur die Fassaden zu sehen bekommen, die architektonische Außenhülle.«
Süddeutsche Zeitung

 

»Von dieser Liebe, dem Wohlfühlen, erzählt das Buch „Mein Stalinbau.“ (…) Beeindruckend sind die Fotos aus den so ganz unterschiedlich gestalteten Wohnungen.«
Bezirksbroschüre Friedrichshain-Kreuzberg

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