Am 11. Februar wäre Else-Lasker Schüler 150 Jahre alt geworden. Die deutsch-jüdische Dichterin und Künstlerin wurde am 11. Februar 1869 in Elberfeld bei Wuppertal geboren und lebte ab 1894 vier Jahrzehnte lang in Berlin.

Das Berliner Leben der Dichterin und Künstlerin, die zu den schillerndsten Figuren der Berliner Künstlerbohème Anfang des 20. Jahrhunderts zählte, erzählt Jörg Aufenanger in seinem gerade erschienenen Buch »Else Lasker-Schüler in Berlin«. Nahezu vierzig Jahre hat sie in Berlin gelebt, länger als je woanders. Als sie 1894 in die Stadt an der Spree kam, war sie fünfundzwanzig Jahre alt. Zuvor hatte sie seit ihrer Geburt in Elberfeld im Tal der Wupper gelebt. Als sie 1933 Deutschland verlassen musste, verbrachte sie in Zürich und Ascona sechs Jahre, in Palästina, wohin sie 1939 übersiedelte, ebenfalls sechs Jahre, bevor sie 1945 dort starb. Knapp vierzig lange Jahre also hat Else Lasker-Schüler in Berlin gelebt. Hat sie die Stadt Heimat nennen können? Zwiespältig hat sie sie stets erlebt. Und doch scheint sie ohne Berlin nicht hat leben wollen, nicht leben können. 

Leseprobe »Else Lasker-Schüler in Berlin«

Buchpremiere am 20. Februar 2019 im Hotel Sachsenhof

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