Kriegerdenkmale in Brandenburg
     
Dieter Hübener (Hg.), Kristina Hübener (Hg.), Julius H. Schoeps (Hg.)

Kriegerdenkmale in Brandenburg

Von den Befreiungskriegen 1813/15 bis in die Gegenwart

Einzelveröffentlichungen der Brandenburgischen Historischen Kommission

240 Seiten, 145 Abb., 17 x 24 cm, Gebunden, 1., Aufl.
Januar 2003
24,90 €
sofort lieferbar
ISBN 978-3-89809-302-6
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In fast allen Städten und Gemeinden Brandenburgs gibt es Denkmale, die den Opfern gewaltsamer Auseinandersetzungen gewidmet sind. In ihnen zeigt sich die zur jeweiligen Zeit gültige Sicht auf existentielle Themen wie Krieg und Frieden, Gewalt und Tod. Die Autoren stellen die Frage nach dem Stellenwert dieser Denkmale für die Gesellschaft. Sie nutzen sie als erkenntniskritische Quellen und suchen nach Kontinuitäten und Brüchen in der Rolle dieser Erinnerungsorte. Die Beiträge dokumentieren, welchem Wandel die Ehr- und Opfervorstellungen, die Inschriften aber auch die künstlerisch-architektonischen Ausdrucksformen im Laufe der Jahrhunderte unterlagen.
Der Band erschließt Material zur Erinnerungskultur der Befreiungskriege und Revolutionskämpfe (1793/ 1813/15–1850), der national-deutschen Einigungskämpfe (1864/66/70/71), der kolonialen Kriege sowie der wissenschaftlichen Expeditionen und Jubiläen der wilhelminischen Epoche. Auch die Denkmäler aus der Weimarer Republik, der Zeit des Nationalsozialismus, der Phase der alliierten Besatzung und aus den Jahren der Neuorientierung 1989-91 werden untersucht.

Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien e.V., dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischem Landesmuseum, dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv sowie der Brandenburgischen Historischen Kommission.


Auch erhältlich bei unseren Partnerbuchhandlungen oder bei:

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Dieter Hübener

Dieter Hübener

Dieter Hübener, Dr. phil., Jahrgang 1955, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Dezernats Inventarisation im Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum, Veröffentlichungen zur Entstehungs- und Nutzungsgeschichte von Denkmalen und Erinnerungsstätten im Land Brandenburg.
Kristina Hübener

Kristina Hübener

Kristina Hübener, Dr. phil., geboren 1956, Humboldt- und Krupp-Stipentiatin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut der Universität Potsdam; Leiterin der Arbeitsstelle Medizingeschichte mit dem Projekt »Sozialfürsorge in Brandenburg«. Zahlreiche Veröffentlichungen zur brandenburgisch-preußischen Geschichte.

Julius H. Schoeps

Julius H. Schoeps

Julius H. Schoeps, geboren 1942 in Schweden, studierte Geschichte, Geistesgeschichte sowie Politik- und Theaterwissenschaften in Erlangen und Berlin. Nach einem langjährigen Lehrauftrag in Duisburg war er seit 1991 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam und ist bis heute Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien. Zahlreiche Publikationen zur preußischen und deutschen Geschichte.

Pressestimmen

»Es [das Buch] demonstriert, wie die Trauer um Angehörige propagandistisch umgemünzt wurde.«
Neues Deutschland

»Der Band ist nicht nur für jeden Historiker interessant. […]«
Zeitschrift für Sepulkralkultur

»Das Buch widmet sich eindrucksvoll Beispielen aus Befreiungs- und Revolutionskriegen. […]«
Monumente, Magazin für Denkmalkultur

Leseproben & Dokumente

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