Groß-Berlin
Krieg, Kultur und Kommunalpolitik 1900-1920
Nach dem Ersten Weltkrieg taumelte Berlin zwischen Aufbruch und Krise: Streiks, Hunger, Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit prägten die Innenstadt, während in vielen Vororten großbürgerlicher Wohlstand dominierte. Die Stadt erlebte einen kulturellen Höhenflug, doch die fehlende Verwaltungseinheit blockierte wichtige Reformen. Andreas Splanemann erzählt, wie Berlin trotz politischer Blockaden, sozialer Gegensätze und wachsender kommunaler Konflikte seinen Weg zur geeinten Metropole fand. Dabei legt er den Fokus auf die handelnden Personen und zeigt, welche Widerstände sie überwinden mussten, bevor die Stadt am 1. Oktober 1920 als „Groß‑Berlin“ zur drittgrößten Stadt der Welt werden konnte.
Gebunden, 240 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, ca. 30 Abbildungen
ISBN 978-3-8148-0343-2
noch nicht erschienen
1. Auflage, erscheint am 22. September 2026
Andreas Splanemann
Andreas Splanemann, Dr. phil., ist Historiker und beschäftigt sich mit der Geschichte Berlins. Er arbeitete als Reporter und Moderator beim Sender Freies Berlin (SFB) sowie als Pressesprecher. Heute ist er im Bundesvorstand der Gewerkschaft ver.di. tätig. Er verfasste zahlreiche Publikationen zu technischen, arbeitsrechtlichen und historischen Themen.
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