Mittwoch, 27. Januar 2027

Gerdas Schweigen - Der Film

Reihe: Was bleibt? Vier Filme über den Nationalsozialismus + Filmgespräche mit Expert*innen

Hackesche Höfe Kino
Rosenthaler Straße 40-41
10178 Berlin

www.hoefekino.de/filme/gerdas-schweigen-53166/

Uhrzeit: 19:00 Uhr

Gerdas Schweigen

In Kooperation mit dem Landesarchiv Berlin und der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv Reihe: Was bleibt? Vier Filme über den Nationalsozialismus + Filmgespräche mit Expert*innen

1967 bekommt die in Ost-Berlin lebende Familie Elstermann Besuch aus New York: Gerda, eine jüdische Überlebende des Nationalsozialismus und ehemalige Nachbarin der Familie, kehrt zurück. Der siebenjährige Knut Elstermann fragt sie nach ihrem Kind – doch Gerda schweigt. Jahrzehnte später begibt er sich auf die Suche nach Antworten und beginnt, die Geschichte hinter diesem Schweigen zu ergründen. Britta Wauers Dokumentarfilm zeichnet Gerdas Lebensweg nach und erzählt von Erinnerung, vom Weiterleben nach der Verfolgung und von einer Frage, die über Jahrzehnte unbeantwortet blieb.

Gäste: Britta Wauer (Regisseurin) und Michael Souvignier (Produzent), Einführung und Moderation: Antje Bernhardt (bernhardt-bildung)

Gerdas Schweigen

Gerdas Schweigen

Die Geschichte einer Überlebenden


Knut Elstermann

Knut Elstermann, geboren 1960, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Seit der Wende ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Er verfasste Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel und Russland und die DEFA-Geschichte. Knut Elstermann ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste. Er lebt in Berlin. 

Knut Elstermann
Bildrechte: Rolf Zöllner