Donnerstag, 14. Januar 2016

Kontrollierte Freiräume. Das Kabarett in der DDR zwischen MfS und SED

Autor Christopher Dietrich im Gespräch mit Prof. Dr. Franz-Josef Holznagel

Buchhandlung Hugendubel in Rostock
Kröpeliner Straße 41
18055 Rostock

Uhrzeit: 20:00 Uhr

Die Kabaretts in der DDR unterlagen zahlreichen staatlichen Beschränkungen und Zensureingriffen. Dennoch gehörten sie zu den wenigen Orten, an denen öffentlich Kritik an den bestehenden Verhältnissen geübt und erlebt werden konnte. Die Studie von Christopher Dietrich beleuchtet erstmals das gesamte Spektrum des politisch-satirischen Kabaretts in der DDR, darunter die zwölf Berufsensembles von der Berliner Distel bis zu den Lachkartenstanzern aus Karl-Marx-Stadt, aber auch zahlreiche Amateurgruppen und freischaffende Solisten. Berücksichtigt werden außer dem kirchliche Laienkabaretts und subkulturelle Gruppen, die zum Teil unter konspirativen Bedingungen auftraten. Dabei offenbart sich statt eines festen Systems der politischen Kontrolle ein vielschichtiges und dynamisches Wechselverhältnis von Künstlern, Kulturpolitik und dem Ministerium für Staatssicherheit.

Im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltung „Wissen im Gespräch“ des Departments „Wissen – Kultur – Transformation“ und der Buchhandlung Hugendubel wird Herr Dietrich am 14. Januar 2016 ab 20:15 Uhr seinen Band präsentieren und sich den Fragen von Prof. Dr. Franz-Josef Holznagel (Institut für Germanistik) stellen. 

Das Buch erscheint in der neuen Schriftenreihe der Forschungs- und Dokumentationsstelle des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland mit dem Titel „Diktatur und Demokratie im 20. Jahrhundert“. Die Herausgeber der Reihe – Prof. Dr. Stefan Creuzberger und Dr. Fred Mrotzek – werden diese ebenfalls vorstellen und das dahinterstehende Konzept erläutern.

Kontrollierte Freiräume

Kontrollierte Freiräume

Das Kabarett in der DDR zwischen MfS und SED



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