\"Hass und Begeisterung bilden Spalier\"
     
Daniel Siemens, Manfred Gailus

"Hass und Begeisterung bilden Spalier"

Horst Wessels politische Autobiographie

200 Seiten, 28 Abb., 14,0 x 22,0 cm, Gebunden
September 2011
Buch 18,– € / E-Book 14,99 €
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ISBN 978-3-89809-092-6
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Wie wurde ich eigentlich Nationalsozialist? Diese Frage stellte der junge SA-Mann Horst Wessel ins Zentrum seiner bislang unveröffentlichten politischen Autobiographie, die er wenige Monate vor seinem gewaltsamen Tod im Jahr 1930 schrieb. Es handelt sich um eine einzigartige Geschichtsquelle, die bezeichnende Schlaglichter auf die politische Kultur der Weimarer Republik und auf den frühen Nationalsozialismus wirft. Ein spannendes Zeitdokument, herausgegeben und kommentiert von zwei profilierten Zeithistorikern - für alle, die besser verstehen wollen, wie die nationalsozialistische Diktatur eigentlich möglich wurde.

 

Erste vollständige und kritisch kommentierte Ausgabe eines bislang unbekannten Zeitdokuments

 

Großes Interview mit Manfred Gailus auf ZEIT online.

Interview mit Daniel Siemens in der Bielefelder Neuen Westfälischen

Auch erhältlich bei unseren Partner-buchhandlungen oder bei:

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Daniel Siemens

Daniel Siemens

Daniel Siemens, geboren 1975, studierte Geschichte, Literatur- und Rechtswissenschaften in Potsdam, Montpellier und Berlin. Sein im Jahr 2009 erschienenes Buch »Horst Wessel. Tod und Verklärung eines Nationalsozialisten « wurde mit dem Preis »Geisteswissenschaften International« sowie von DAMALS als »Historisches Buch des Jahres« ausgezeichnet. Seit Herbst 2011 lehrt Siemens am University College London.
Manfred Gailus

Manfred Gailus

Manfred Gailus, geboren 1949 in Winsen, studierte Geschichte und Politologie. Ab 1981 lehrte er an der Freien Universität Berlin und ab 1990 an der TU Berlin. 1997/98 war er Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung, zurzeit ist er Professor für Neuere Geschichte an der TU Berlin. Zuletzt erschien von ihm (zusammen mit Armin Nolzen) »Zerstrittene ›Volksgemeinschaft‹. Glaube, Konfession und Religion im Nationalsozialismus« (2010).

Pressestimmen

»Eine ›politische Autobiografie‹, verfasst von einem gerade 21-Jährigen.«
 DIE ZEIT

 

»Die Herausgeber haben beide Texte [Politika und Die große Deutschlandfahrt] ediert und erschöpfend annotiert; lesenswert ist vor allem die 72 Seiten umfassende Einleitung, die aussagekräftiger ist als Wessels Texte selber.«
IFB (Informationsmittel für Bibliotheken)

 

»Gepolstert mit Fakten ist das Buch ein … erhellendes Stück Aufklärung.«
Pieke Biermann, Deutschlandradio Kultur

 

»Ein wichtiges und empfehlenswertes Buch.«
Neue Politische Literatur 2/12

 

»Ein bestürzend aktuelles Dokument.«
 mdr artour

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