Im Osten geht die Sonne auf
     
Jutta Voigt

Im Osten geht die Sonne auf

Berichte aus anderen Zeiten

224 Seiten, 14,0 x 22,0 cm
August 2009
16,90 €
vergriffen
ISBN 978-3-86124-635-0

Die Journalistin Jutta Voigt begleitete den Alltag im letzten Jahrzehnt der DDR und im ersten Jahrzehnt der neuen Bundesrepublik mit Reportagen und Feuilletons. Im Mittelpunkt ihrer Beobachtungen steht das »ganz normale Leben« - der Besuch beim Friseur, das Hinterhofgespräch aus dem Fenster, eine Scheidung oder die Liebesbedürftigkeit von Dienstreisenden. Ohne zu werten oder zu moralisieren, erzählt die Autorin kleine Begebenheiten, die in der Summe einen Eindruck vom Leben und Lebensgefühl im Osten vermitteln, mit allen guten und schlechten Seiten.

 

Zehn Jahre vor und zehn Jahre nach der Wende - ein spannender, zeitloser Blick auf ein Land im Umbruch.

»Jutta Voigt erweist sich als ausgezeichnete Beobachterin, sachkundige und pointierte Erzählerin erster Güte.« Sächsische Zeitung

 

Eine kleine Anekdote zum Buch:

Anfang der Achtziger Jahre kam ein junger, blonder Monteur in die Wohnung von Jutta Voigt, um einen Gamat-Heizkörper zu installieren.
Nach einer halben Stunde fragte er die Autorin, die damals bei der DDR-Kulturwochenzeitung "Sonntag" arbeitete: "Sind Sie die Jutta Voigt, die im "Sonntag" schreibt?"
"Die bin ich", sagte sie verblüfft.
"Immer, wenn ich drei Wochen lang nichts von Ihnen lese, denke ich: Jetzt hamse sie, jetzt hamse sie", sagte der Monteur.

Er begriff die Wirklichkeitsbeschreibungen von Jutta Voigt als subversiv, weil in ihnen "das normale Leben" eine Rolle spielte und so gut wie nie das Wort Sozialismus vorkam. Das hielt der Monteur für gefährlich.

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Jutta Voigt

Jutta Voigt

Jutta Voigt, geboren 1941 in Berlin, studierte Philosophie und war bis 1989 Redakteurin bei der Wochenzeitung »Sonntag«. Seit der Wende schrieb und schreibt sie u. a. für »Die Zeit«, »Freitag« und GEO. Jutta Voigt wurde mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. Zahlreiche ihrer Feuilletons und Reportagen erschienen bereits in Buchform. Von ihr stammen auch die Bücher »Der Geschmack des Ostens« (2005) und »Westbesuch« (2009).

Pressestimmen

"…vorurteilsfrei, sachkundig und manchmal auch ironisch. […]"
Preußische Allgemeine Zeitung
 
„… sensible und humorige Einblicke in das Gefühlsleben der Ostmenschen."
BauernZeitung

„Wie sie schreibt und was sie schreibt, das ist anrührend, nimmt jeden mit, Ost oder West, und gerade jetzt im Mauerfall-Jubiläums-Taumel äußerst empfehlenswert."
radio Berlin, 88.8

„82 lesenswerte Texte in lebendiger, klarer Sprache und ohne gedrechselte Romantik. […]"
Gewußt wie!

„Jutta Voigt ist eine leise Mutmacherin auf diesen 223 Seiten [...]."
Lausitzer Rundschau

„Diese stets höchst vergnüglichen Feuilletons mit ihren kräftigen Bildern sind authentischer und damit prickelnder als viele der im Nachhinein aufgeschriebenen Erinnerungen mit ihren auf den aktuellen Zeitgeist getrimmten Reflektionen."
ekz-Informationsdienst

Leseproben & Dokumente

  Interview mit Jutta Voigt auf Radio Eins, 24.09.09
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