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Thomas Flemming

Kein Tag der deutschen Einheit

17. Juni 1953

ISBN: 978-3-89809-038-4

Pressestimmen

„'Es war ein Feiertag für die einen und ein Arbeitstag für die anderen.' Mit dieser schlichten Feststellung eröffnet Thomas Flemming seine Zusammenschau des 17. Juni. Gut, dass er seinem Stil treu bleibt. Der lässt das Buch zur spannenden Lektüre werden.... Flemming gelingt der Brückenschlag, präzise den zahlreichen Quellen zu folgen und dabei die vielstimmig bezeugten Ereignisse in eine lebendige Darstellung zu bringen.... Überhaupt zeichnet sich Flemmings Vorgehen dadurch aus, dass er behutsam aus vielen Perspektiven ein Gesamtbild arrangiert. Berichte von Protagonisten wechseln sich ab mit Aussagen von Volkspolizisten und Funktionären. Schicksale mit exemplarischem Charakter werden geschickt in den Überblick eingefügt. Zudem beschreibt der Historiker ausführlich die Vorgänge in Städten fernab des Berliner Zentrums.... Die Auswahl der Abbildungen deckt ein breites Spektrum ab."

Märkische Allgemeine Zeitung

 

„Flemmings Buch hilft allen, die den 17. Juni noch immer falsch einordnen und ist einer der wertvollsten Beiträge, die in diesen Tagen wieder zum Thema Volksaufstand in der DDR erschienen sind. Der Titel mag provokativ wirken, ist aber im Grunde nichts anderes als eine lakonische Feststellung... Flemmings Buch gehört in die Hand von Schülern. Und Lehrern!"

n-tv online

 

„... ein Lesevergnügen, ergänzt durch ein Personenregister mit Kurz-Biografien."

Süddeutsche Zeitung

 

„Flemmings Resümee lautet: ‚Das Ulbricht-Regime drohte zu scheitern, als es Rationalisierungen in der Wirtschaft autoritär durchsetzen wollte. Daß die Arbeiter sich dies nicht gefallen ließen, spricht wiederum für das Selbstbewusstsein ebenjener Arbeiter, die am 16./17. Juni ihre Oberen beim Wort nahmen. ‚Eine Arbeiter- und Bauernregierung' hatte gefälligst für die Interessen der Arbeiter und Bauern zu sorgen oder sie hatte zu verschwinden.' Der Protest gegen die Normerhöhung war nur der auslösende Anlaß für die Demonstrationen in der gesamten DDR, die auf den Sturz Ulbrichts, demokratische Freiheitsrechte und die Überwindung der Teilung gezielt hätten. Laut Flemming verleitet die bloße Menge der SED- und Stasi-Akten dazu, den 17. Juni als ‚Unterdrückungsgeschichte' zu erzählen. Dabei sei der Aufstand vor allem eine ‚Freiheitsgeschichte' gewesen - ‚und das bei den als notorisch obrigkeitshörig geltenden Deutschen'. Der Volksaufstand ‚war offenbar kein Akt schierer Verzweiflung. Fotos und Filme zeigen - vor dem Eingreifen der Panzer - viele entspannte, oft fröhliche Gesichter. Da gingen durchaus selbstbewußte Menschen auf die Straße, die es ‚denen da oben' einmal zeigen wollten.'"

Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

„... knapp und inhaltlich doch zutreffend."

Frankfurter Rundschau

 

„Der Historiker Thomas Flemming analysiert in seinem Band vor allem die innenpolitischen Ursachen, die zum Aufstand am 17. Juni führten. Reportageähnliche Berichte aus ostdeutschen Städten zeigen das Ausmaß der Empörung und Unzufriedenheit. Ausführlich befasst sich der Autor mit Ulbrichts Machposition nach dem Aufstand."

Sächsische Zeitung

 

„In seinem anschaulich bebilderten und mit Dokumenten angereicherten Buch schildert Flemming sehr lebendig und genau die aufwühlenden Ereignisse. Dabei legt er ein Gewicht auf die bis zur Wende unerschlossenen Abläufe in den anderen Streikzentren außerhalb Berlins, die jetzt ein fast abgerundetes Gesamtbild ergeben. Gerade diese Schilderungen sind Flemming besonders gut gelungen.... Und sein Schluss zeigt auf, welche Bedeutung der 17. Juni 1953 trotz aller Unzulänglichkeiten und trotz seiner scheinbaren Erfolglosigkeit am Ende doch hatte."

Das Parlament

 

„...Über den 17. Juni sollte er [der Leser] sich andernorts informieren, zum Beispiel in der knappen Darstellung von Thomas Flemming. Der Titel ‚Kein Tag der deutschen Einheit' formuliert eine polemische Stoßrichtung gegen das bequeme Gedenkritual, bei dem allzu oft illusionäre Wunschvorstellungen rhetorisch zelebriert wurden. Die Ereignisse werden jedoch nüchtern, anschaulich und detailreich dargestellt und mit Quellen belegt. Fotos und Faksimiles illustrieren die dramatischen Vorgänge in der DDR. Flemming konzentriert sich nicht auf die Hauptstadt, sondern beschreibt, was in der Provinz ablief, in Görlitz, Halle, Bitterfeld, Leuna/Buna, Magdeburg, Leipzig, Dresden und Karl-Marx-Stadt."

Deutschlandfunk

 

„Was war der 17. Juni wirklich? Ein bloßer Tarifkonflikt? Ein spontaner Protest der überkochenden Volksseele, um es ‚denen da oben' mal zu zeigen, oder gar ein vom westlichen Kapital und faschistischen Agenten inszenierter Putschversuch? Thomas Flemming stellt diese Fragen und es gelingt ihm, alltägliche Details wie einen Betriebsausflug mit der weltpolitischen Konstellation zu einem höchst anschaulichen Mosaik des Frühsommers 1953 zu verbinden."

NDR

 

„Thomas Flemming gelang mit ‚Kein Tag der deutschen Einheit. 17. Juni 1953' wieder einmal eine prägnante und gut lesbare Überblicksarbeit."

DeutschlandRadio

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Roland Weixlgartner, geboren 1968 in Niederbayern, studierte Physik in Regensburg und Stuttgart. Seit Weiterlesen...

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