Verlorene Felder

Stunde Null im Oderbruch 1945/46

von Hans-Jürgen Schmelzer

Februar 1945. Die Rote Armee marschiert auf Berlin. Hans-Adolf Schmelzer, Besitzer des Gutes Sachsendorf im Oderbruch, organisiert die Flucht seines Betriebes und der Dorfbewohner. Nach der deutschen Kapitulation und einer viermonatigen Kriegsgefangenschaft kehrt er in das zerstörte Heimatdorf zurück und beteiligt sich mit Einverständnis der Bevölkerung sowie mit Duldung der KP-Führung am Wiederaufbau, bis ihn der russische Kommandant im Frühherbst 1946 ausweist. Dieses Buch beschreibt anschaulich, mit welchen Widrigkeiten die Menschen im Osten Deutschlands in den ersten Nachkriegsjahren zu kämpfen hatten.

322 Seiten, 49 Abb., 14 x 22 cm, geb./SU
ISBN 978-3-86124-698-5
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22,– €
Hans-Jürgen Schmelzer

Hans-Jürgen Schmelzer

Hans-Jürgen Schmelzer, geboren 1938 in Frankfurt/Oder, aufgewachsen zunächst in der Magdeburger Börde, später im Rheinland, wohin die Familie aus der DDR geflüchtet war, studierte Germanistik und Romanistik in Tübingen, Bordeaux und Bonn, arbeitete dann von 1968 bis 2000 als Lehrer im Höheren Lehramt, zuletzt als Oberstudienrat in Sankt Augustin bei Bonn. Von 1975 bis 1987 war er freier Mitarbeiter bei der Zeitung »Die Welt«. Von ihm sind bereits zahlreiche Musiker- und Schriftsteller-Biografien erschienen – so über Johannes Brahms, Theodor Fontane, Georg Friedrich Händel, Hermann Hesse, Friedrich Schiller und zuletzt 2011 über Heinrich von Kleist.

Leseproben, Medien & Downloads


Pressestimmen

»Akribisch recherchiert, dicht an der Zeit und erfrischend sachlich beschreibt der Autor anschaulich, mit welchen Widrigkeiten die Menschen im Osten Deutschlands in den ersten Nachkriegsjahren zu kämpfen hatten.«
Märkische LebensArt

»Glaubwürdiger Einblick in die Lebensbedingungen in der sowjetischen Besatzungszone, der Zeugnis ablegt über ein umstrittenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Erschütternd und spannend.«
ekz Informationsdienst

 

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