Das Reichssportfeld
     
Wolfgang Schäche, Norbert Szymanski

Das Reichssportfeld

Architektur im Spannungsfeld von Sport und Macht

176 Seiten, 22,5 x 26,5 cm
Januar 2001
29,90 €
vergriffen
ISBN 978-3-930863-67-9

Schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts wurde die »Rennbahn Berlin-Grunewald« großräumig angelegt. Mit der Errichtung des »Deutschen Stadions«, der damals größten Sportarena der Welt, wurde 1912/13 der bauliche Komplex entscheidend verändert. Während der 20er Jahre wurde das Stadion zum Bestandteil des »Deutschen Sportforums«, 1934 begann ihr raumgreifender Ausbau zum »Reichssportfeld«, der »zentralen Kampfstätte der XI. Olympischen Sommerspiele«. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die britische Schutzmacht auf dem Gelände ihr Hauptquartier. Neben dem »Reichsparteitagsgelände« in Nürnberg verkörpert wohl kaum ein Bauwerk deutlicher die Intentionen der Architektur im Nationalsozialismus. Zahlreiche Abbildungen und Dokumente zeichnen seine Entstehungsgeschichte nach und geben einen Ausblick auf die geplanten baulichen Veränderungen.


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Wolfgang Schäche

Wolfgang Schäche

Wolfgang Schäche, geboren 1948 in Berlin, Architektur und Bauhistoriker, seit 1988 Professor für Baugeschichte und Architekturtheorie an der TFH Berlin. Schwerpunkte sind Forschungen zur Architektur- und Stadtgeschichte sowie Denkmalpflege des 19. und 20. Jahrhunderts. Seine Bücher zur Architektur der NS-Zeit gelten als Standardwerke der baugeschichtlichen Forschung.
Norbert Szymanski

Norbert Szymanski

Norbert Szymanski, geboren 1948 in Berlin, Architekt und Bauhistoriker, seit 1988 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Büros für Architektur und Stadtforschung, Berlin. Mitwirkung an zahlreichen architektur- und stadthistorischen Forschungsarbeiten und Gutachten.

Pressestimmen

„Das Buch bewegt sich […] durch das Spannungsfeld der preußischen Widersprüchlichkeiten […].“
Die Welt


„... vorzüglich bebildert, sehr sachlich geschrieben und klar gegliedert.“
Frankfurter Rundschau


 „... ein ausgewogenes Bild des janusköpfigen Preußen.“
Die Zeit


„Alle Beiträge sind kurz und äußerst informativ gehalten […].“
Das Parlament

Leseproben & Dokumente

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