In den Villen der Agenten
     
Hans-Michael Schulze

In den Villen der Agenten

Die Stasi-Prominenz privat 

248 Seiten, 111 Abb., 19,7 x 24,4 cm
Januar 2003
28,– €
vergriffen
ISBN 978-3-8148-0124-7

Im Jahr 1946 beschlagnahmten sowjetische NKWD-Offiziere die idyllisch am Obersee im damaligen Bezirk Weißensee gelegenen Villen, in die wenig später nicht nur Mitarbeiter des ostdeutschen Geheimdienstes einzogen, sondern auch Regierungsmitglieder der 1949 gegründeten DDR. Nur ein Zufall, dass hier neben dem Minister für Staatssicherheit, Ernst Wollweber, bald der gesamte Führungskader der Stasi wohnte? Hans-Michael Schulze hat zu seinem Buch Zeitzeugen befragt und bisher nicht zugängliche Dokumente gesichtet. Wo sammelte Alexander Schalck-Golodkowski seine wertvollen Kunstgegenstände? War 1978 der Hubschrauberabsturz in der Nähe von Tripolis, bei dem Werner Lamberz ums Leben kam, ein Unfall oder ein gezielter Anschlag auf dessen Leben? Vor allem jedoch will der Autor zeigen, wie scheinbar »ganz normal« die Allgegenwart der Stasi im Erscheinungsbild der DDR-Gesellschaft war.


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Hans-Michael Schulze

Hans-Michael Schulze

Hans-Michael Schulze, 1967 geboren und aufgewachsen in der Altmark; Abitur an der Erweiterten Oberschule »Karl Marx« in Tangerhütte; danach Studium der Kunstgeschichte an der TU Berlin; nebenbei Tätigkeit als Stadtführer; lebt seit zehn Jahren in Hohenschönhausen. Ende der neunziger Jahre vom Bezirksamt Pankow beauftragt, die Geschichte des »Städtchens« in Pankow zu erforschen.

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