Ich habe keine Hoffnung mehr
     
Volker Koop, Heinrich Hoffmeier

Ich habe keine Hoffnung mehr

Soldatenbriefe aus Russland 1942-1943 

144 Seiten, 27 Abb., 14,8 x 22 cm
Januar 2004
14,80 €
vergriffen
ISBN 978-3-86124-580-3

Mehr als ein halbes Jahrhundert nach Kriegsende begegnen beide Söhne Heinrich Hoffmeiers nach dem Tod der Mutter erstmals ihrem Vater - in Form von Feldpostbriefen aus den Jahren 1942 und 1943, die Heinrich Hoffmeier seiner Halbschwester Henriette geschickt hatte. Die Existenz dieser Briefe war seinen Söhnen bis dahin unbekannt, und aus Gesprächen mit der Mutter hatten sie sich nur ein unzureichendes Bild ihres Vaters machen können. In emotional bewegender Weise nimmt plötzlich der Vater für die Söhne in diesen Briefen Gestalt an: Ein Soldat, der dies nie hatte werden wollen, der in die schlimmsten Schlachten der Ostfront geschickt wird, entsetzliche Angst leidet und mit zunehmenden moralischen Skrupeln seine »Pflicht« tut. Bis Dezember 1943 ein Brief an ihn mit dem Vermerk zurückkommt: »Empfänger vermisst«.


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Volker Koop

© Katja Julia Fischer

Volker Koop

Volker Koop, geboren 1945 in Oberbayern, arbeitet seit 1994 als freier Buchautor und Publizist. Im Jahr 2003 erhielt er gemeinsam mit Marcel Reich-Ranicki in Rom den italienischen Kulturpreis »Capo Circeo«. Seine Bücher sind u. a. auch ins Japanische und Tschechische übersetzt worden.

Heinrich Hoffmeier

Heinrich Hoffmeier

Heinrich Hoffmeier, geboren 1910 in der Nähe von Minden, Ausbildung zum Maurer, später als Polier tätig. 1940 Einberufung zum Wehrdienst, von 1942-1943 als Soldat an der russischen Front, von der aus er Feldpostbriefe an seine Familie schickte. Hoffmeier fiel am 16. Dezember 1943 bei den Kämpfen an der Ostfront im Raum Newel-Witebsk (laut Rotem Kreuz).

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