Gold Rush

Gold Rush

Roman

von Yu Miri

Der 14-jährige Kazuki wächst als Sohn eines einflussreichen und brutalen Spielhallen-Besitzers in einer verruchten Gegend von Yokohama auf. Immer tiefer rutscht er in eine Welt aus Gewalt, Sex und Drogen ab, bis er eines Tages seinen tyrannischen Vater mit einem Schwert tötet. Er lässt die Leiche in dem mit Gold gefüllten Keller des väterlichen Hauses verschwinden und versucht, die Rolle des Familienoberhaupts einzunehmen – doch die Welt der Erwachsenen ist erbarmungsloser, als er es sich vorstellen konnte … ›Gold Rush‹ liest sich wie die japanische Version von Bret Easton Ellis’ makaberem ›American Psycho‹, versehen mit einer gesunden Prise Murakami.' Time Magazin

Reihe: japan edition
japan edition

Gebunden mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 14 x 22 cm
ISBN 978-3-86124-911-5
1., Aufl.

26,– €
Yu Miri

Yu Miri

YU Miri, 1968 als Tochter koreanischer Eltern in Yokohama geboren, verließ die Schule, um sich der Theatergruppe »Tokyo Kid Brothers« anzuschließen. 1988 gab sie ihr Debüt als Dramatikerin mit dem Stück »Für meinen Freund im Wasser«. Ihr erstes Buch (»Ein Fisch, der zwischen Felsen schwimmt«) erschien 1994, seither veröffentlicht sie vorrangig Romane. 1997 wurde ihr der Akutagawa-Preis verliehen, die höchste Auszeichnung für japanischsprachige Autoren. »Gold Rush« erschien in Japan 1998.


Leseproben, Medien & Downloads

  Interview und Buchvorstellung auf Radio Ö1 vom ORF Mai 2011


Pressestimmen

»Spannende und psychologisch stimmige Studie über einen Heranwachsenden, der den Dämonen seiner Welt nicht entkommt. Breit empfohlen.«

ekz

 

»Es gibt Bücher, deren Lektüre einem den Boden unter den Füßen wegzieht. Yu Miris Gold Rush ist so eins. Ein ebenso unangenehmes wie notwendiges. Großes Lob ist der Übersetzerin auszusprechen, die in ihren wissenschaftlichen Arbeiten ihre profunde Kenntnis der zeitgenössischen japanischen Literatur bereits vielfach unter Beweis gestellt hat. Sie attestierte der Autorin, dank ihrer autobiographischen ›Inochi‹-Reihe zur ,bekanntesten alleinerziehenden Mutter Japans' geworden zu sein. Es steht zu wünschen, dass weiteren Übersetzungen von Yus Werken ins Deutsche damit der Weg bereitet ist.«
japaninfo.at

 

»American Psycho, versehen mit einer gesunden Prise Murakami.«
Time Magazin

 

»Ein glaubwürdiges Porträt eines verlorenen Kindes geschaffen.«
World Literature Today

 

»Eine Autorin, die sich schon lange Zeit mit den Schattenseiten der japanischen Gesellschaft befasst. ... Das alles beschreibt Yu Miri mit schonungsloser Offenheit. Sie kennt die Atmosphäre, weil sie selbst im dunklen Herzen der Hafenstadt Yokohama aufgewachsen ist.«
orf Ö 1

 

»Ein in jeder Hinsicht gnadenlos erzählter Roman.«
Neue Zürcher Zeitung

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