Donnerstag, 14. März 2019

Bauhaus: Die Moderne in der Welt

Finissage der Ausstellung im Willy-Brandt-Haus mit Jean Molitor

Willy-Brandt-Haus
Stresemannstr. 28
10963 Berlin

Uhrzeit: 18:00 Uhr

Eintritt frei | Ausweis erforderlich | Mehr Infos

Leseprobe »Bauhaus. Eine fotografische Weltreise« | Facebook-Veranstaltung 


bau1haus – Die Moderne in der Welt: Ausstellung mit Fotografien von Jean Molitor

Ausstellung vom 16. Januar bis 14. März 2019


Finissage am Donnerstag, 14. März 2019, um 18.00 Uhr

Klaus Wettig 
MdEP i.R., Gründungsgeschäftsführer Freundeskreis Willy-Brandt-Haus,

im Gespräch mit

Dr. Walter Scheiffele 
Designhistoriker und Autor

über das von Walter Gropius weitgehend ausgeblendete Verhältnis von Kunst und Politik. Da erst zeigt sich das Zusammentreffen von revoltierenden Künsten und sozialreformerischen Politikern. Es hat, mehr noch als die „Einheit von Kunst und Technik“, dieses Zeitalter geprägt.

Der Fotograf Jean Molitor ist anwesend.

Einhundert Jahre nach Gründung des Bauhauses, der wohl populärsten und gleichzeitig umstrittensten Kunstschule in Weimar, zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus in einer Ausstellung die Spuren der architektonischen Moderne weltweit.
Das moderne Leben bricht sich nach 1918 Bahn. Bedürfnisse der Menschen nach Licht und Luft, nach Wohn- und Stadthygiene, der Einsatz neuer Materialien wie Beton, Stahl und Glas sowie innovative Entwurfsprinzipien wie Funktionalität („Form folgt der Funktion“) und organische Tendenzen im Bauen, führen zur klassischen Moderne in der Architektur, der Einsatz historischer Formen wird abgelehnt.

Der Fotograf Jean Molitor ist seit 2009 in Europa, Afrika, Asien, Amerika und dem Nahen Osten unterwegs. Auf der ganzen Welt findet er die Erben des Bauhauses – sei es in Berlin oder Casablanca, Stuttgart oder Havanna, St. Petersburg oder Guatemala Stadt, Wien oder Bukavu im Kongo. Ganze Generationen sind mit der sachlich-nüchternen und funktionalen Bauhaus-Architektur konfrontiert und sozialisiert worden. Wegbereiter, Wegbegleiter und Erben der Moderne vereint eine Architektursprache, die mit dem Begriff Bauhaus allgemein verständlich wird. Für das Kunstprojekt bau1haus ist die Ästhetik der Bauten zentrales Element einer epochemachenden Bewegung in Architektur, Kunst und Design, die aus dem Jugendstil in die Moderne führt.

Der Berliner Fotograf Jean Molitor studierte künstlerische Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Arno Fischer. Seit 1994 ist er freischaffender Fotograf für Magazine, Zeitungen und Industrie. 2009 startete er sein Projekt bau1haus: www.bau1haus.de



Bauhaus

Bauhaus

Eine fotografische Weltreise / A photographic journey around the world



Online-Vorschau

Seiten aus Vorschau H2019 WEB neu
 Vorschau Herbst 2019

Autoren im Blickpunkt