Dienstag, 08. Juni 2021

Rechtsparteien in Brandenburg

Buchvorstellung mit Gideon Botsch und Christoph Schulze

Online via Zoom

Uhrzeit: 18:30 Uhr

Als einziges ostdeutsches Bundesland ist Brandenburg seit 1990 durchgängig unter Regierungsführung der SPD. Dennoch hat Brandenburg gleichzeitig den höchsten Anteil rechts motivierter Gewalttaten – und immer wieder feiern hier rechte Parteien bemerkenswerte Erfolge. In vier von sieben Legislaturperioden bildeten sie sogar Fraktionen im Landtag. In dem neu erschienenen Band analysieren Fachleute aus Politik- und Sozialwissenschaften die politische Kultur des Bundeslands und die Landschaft der Rechtsaußenparteien in den Jahren 1990 bis 2020 und stellen dabei Kontinuitäten wie Brüche heraus.

Die Herausgeber Gideon Botsch und Christoph Schulze sowie die Autor:innen Teresa Sündermann und Hendrik Träger werden die Ergebnisse ihrer Recherchen darstellen. Die Moderation übernimmt Michael Minkenberg, der ebenfalls zu dem Band beigetragen hat.

Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (Institut für Europastudien und die Professur für Vergleichende Politikwissenschaften) und das Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam richten den Termin gemeinsam aus.

Zur Teilnahme bitten wir um Anmeldung unter ifes@europa-uni.de. Die Zugangsdaten werden am Tag der Veranstaltung per E-Mail verschickt.

 

Zu den Herausgebern:

Gideon Botsch, Prof. Dr. phil., geboren 1970, ist Politikwissenschaftler und leitet die Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus an der Universität Potsdam. Seit 2018 ist er Außerplanmäßiger Professor an der Universität Potsdam.

 

Christoph Schulze, geboren 1979, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie in Berlin. Er ist am Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam in der Rechtsextremismusforschung tätig.

 

 


Rechtsparteien in Brandenburg

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Zwischen Wahlalternative und Neonazismus, 1990-2020