Zelle Nr. 18
     
Lars Skowronski, Simone Trieder

Zelle Nr. 18

Eine Geschichte von Mut und Freundschaft

224 Seiten, 78 Abb., 14,0 x 22,0 cm, Gebunden
Juni 2014
19,95 €
sofort lieferbar
ISBN 978-3-89809-117-6
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Im Spätsommer 1943 warten in der Zelle 18 der Haftanstalt Berlin-Moabit die drei Polinnen Krystyna Wituska (23), Maria Kacprzyk (21) und Lena Dobrzycka (21) auf die Vollstreckung ihrer Strafe. Vom Reichskriegsgericht wegen Spionage verurteilt, droht ihnen der Abtransport in ein Straflager oder die Hinrichtung. Mit Hilfe ihrer Mutter, die zwangsverpflichtet in Moabit als Wärterin arbeitet, beginnt die 16-jährige Helga Grimpe einen heimlichen sehr persönlichen Briefkontakt zu den drei jungen Frauen. Simone Trieder und Lars Skowronski haben anhand der Briefe, die Helga im »Kleeblattalbum« durch die Bombennächte rettete, und aufgrund von Gesprächen mit der überlebenden Maria Kacprzyk die Schicksale der vier Frauen rekonstruiert.

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Lars Skowronski

© privat

Lars Skowronski

Lars Skowronski, geboren 1977, ist freier Historiker und Kurator mehrerer Ausstellungen zum Thema NS-Militärjustiz.
Simone Trieder

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Simone Trieder

Simone Trieder, geboren 1959, war Regieassistentin an verschiedenen Theatern und arbeitet seit 1992 arbeitet als freiberufliche Autorin. Von ihr sind zahlreiche Erzählungen, kulturhistorische Essays und Biografien sowie Radiofeatures erschienen. Unter anderem war sie Stipendiatin des Baltic Centre for Writers and Translaters Visby (Schweden), Stadtschreiberin von Halle 2005 und Stipendiatin des Künstlerhauses Lukas Ahrenshoop 2014.

Pressestimmen

»Ein bedeutendes Dokument zum 2. Weltkrieg und seinen Folgen aus polnischer Perspektive.«
ekz-Informationsdienst
 
»Das Buch besticht vor allem durch seine fundierten Recherchen … Der außergewöhnliche Mut und die besondere Freundschaft der polnischen Frauen, die gegen die Verbrechen der nationalsozialistischen Besatzer kämpften, sind es letztlich, die die Leserin zum Nachdenken anregen werden.«
aviva-berlin.de

»Das Eindrücklichste an diesem sehr vielschichtigen Band ist , wie genau er das Vorgehen der NS-Justiz und die Haftrealität abbildet, die entstehende Freundschaft und Solidarität des ›Kleeblatts‹ und die individuelle Würde, die sich die drei Frauen trotz bedrückender Umstände bewahren.«
Trauma & Gewalt

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Eine literarische Reise in die Geschichte und Gegenwart Tangers.

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