Das Ballettmädchen
     
Ogai Mori, Eduard Klopfenstein, Jürgen Berndt

Das Ballettmädchen

Eine Berliner Novelle

japan edition

112 Seiten, 6 Abb., 12,5 x 19,0 cm, Broschiert
August 2014
9,95 €
sofort lieferbar
ISBN 978-3-86124-919-1
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Der japanische Student Toyotaro lernt 1888 in den Straßen Berlins die Balletttänzerin Elis kennen, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen. Es ist seine große Liebe. Gemeinsam erlebt das ungleiche Paar Monate des Glücks – bis Toyotaro von seinem früheren Leben eingeholt wird. Man stellt ihm eine große Karriere in Aussicht und drängt ihn zur Rückkehr nach Japan. Doch inzwischen ist Elis schwanger! Im Konflikt zwischen seiner Liebe und der Stimme der Vernunft muss Toyotaro eine Entscheidung fällen … "Ein japanischer Werther" Die Welt "Wie Mori Ogai zuletzt Wahnsinn und Tod ineinander zu verweben weiß, macht seine Erzählung wie wenige andere zur regelrechten Offenbarung." Frankfurter Allgemeine Zeitung


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Ogai Mori

Ogai Mori

Mori Ogai (Rintaro Mori - 1862-1922), Militärarzt, hoher Beamter, Dichter, Übersetzer und Aufklärer. 1884-1888 Studium der Hygiene und Medizin in Deutschland (u.a. zwei Jahre bei Robert Koch in Berlin). Übersetzte Lessing, Goethe (Faust), Kleist, Rilke u.v.a. ins Japanische. Eine Mori Ogai Gedenkstädte befindet sich seit 1984 in 10117 Berlin, Luisenstr. 39.
Eduard Klopfenstein

Eduard Klopfenstein

Eduard Klopfenstein ist Professor für Japanologie an der Universität Zürich. Übersetzer und Organisator bei vielen internationalen Kettengedichtveranstaltungen zwischen japanischen und europäischen Dichtern. Herausgeber der »Zürcher Reihe Japanische Literatur« (1990-93). Herausgeber der Japan-Edition (edition q im be.bra verlag, Berlin), Beauftragter der Agency for Cultural Affairs of Japan (Bunka-chô) für die Herausgabe japanischer Literatur; im Auftrag des Japanese Literature Publishing and Promotion Center (J-Lit Center, Tokio) verantwortlich für den deutschen Sprachbereich (seit 2003).

Pressestimmen

»Ein japanischer Werther«
Die Welt

 

»Wie Mori Ogai zuletzt Wahnsinn und Tod ineinander zu verweben weiß, macht seine Erzählung wie wenige andere zur regelrechten Offenbarung.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

»Es ist das große Verdienst des bekannten Übersetzers Jürgen Berndt, dass sich diese Erzählung auch heute noch in seiner deutschen Übersetzung gut, ja fast leicht liest. Seine Worte sind nicht nur mit großer Präzision, sondern mit einer unglaublichen Treffsicherheit gewählt, so dass trotz des modernen Stils und Satzbaus der japanische Hintergrund und die Epoche, in der das Werk entstanden ist, nicht verloren gehen. Auch die übrige Ausstattung des schönen Hardcoverbandes ist außergewöhnlich gut gelungen. ... Das Buch ist eine wundervolle Lektüre und die beiden Elemente Japan und Berlin machen es sicherlich für viele interessierte Lesebegeisterte zu einer großartigen Ergänzung des Buchbestandes. Absolut empfehlenswert.«
www.rezensionen.de

 

»Das ist schlicht, aber feinsinnig erzählt.«
Das Magazin

 

»Seine Novelle ›Das Ballettmädchen‹ von 1890 … ein kleines Meisterstück.«
Die Berliner Literaturkritik

»Diese Erzählung ist in Japan Pflichtliteratur in der Oberstufe. Mori Ogais literarische Darstellungen prägen noch heute das Bild vieler Japaner von Deutschland.«                                               Theater der Zeit

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