Freitag, 06. Oktober 2017

1968 in Berlin - Schauplätze der Geschichte

Buchpremiere und Gespräch mit Ingo Juchler, Niels Kadritzke und Stefan Reinecke

taz-Café
Rudi-Dutschke-Str. 23
10969 Berlin

Uhrzeit: 19:00 Uhr

West-Berlin war einer der Brennpunkte der Studentenrevolte. Dieses Buch verfolgt die Ereignisse von der ersten Anti-Vietnamkriegs-Demo vor dem Amerika Haus in der Hardenbergstraße, über die Erschießung Benno Ohnesorgs an der Deutschen Oper bis zur Befreiung des späteren RAF-Terroristen Andreas Baader.
Erstmals werden hier auch die Protestaktionen in Ost-Berlin in den Blick genommen, die sich vor allem gegen den Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in der Tschechoslowakei richteten.
Informative Texte zu den Hintergründen, umfangreiches Bildmaterial und eine Übersichtskarte machen das Buch zu einem anschaulichen Zeitreiseführer in die jüngere deutsche Geschichte.

Es diskutieren: Ingo Juchler, Autor des Buches, Professor für Politische Bildung in Potsdam und Niels Kadritzke, 1968 stellv. ASTA-Vorstizender der FU, heute freier Journalist und Redakteur der deutschen Ausgabe von LE MONDE diplomatique.

Moderation: Stefan Reinecke, taz Korrespondent Parlamentsbüro

Eintritt frei!

Weitere Informationen

1968 in Berlin

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Ingo Juchler

Ingo Juchler, geboren 1962 in Mannheim, studierte Politikwissenschaft, Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Trier und Marburg. Nach Lehrtätigkeiten an der PH Weingarten sowie den Universitäten Augsburg und Göttingen ist er seit 2010 Professor für Politische Bildung an der Universität Potsdam. Juchler beschäftigt sich intensiv mit der politischen Geschichte Berlins. Von 2010 bis 2018 war er Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Bundeszentrale für politische Bildung.
Ingo Juchler