„Es ist das große Verdienst des bekannten Übersetzers Jürgen Berndt, dass sich diese Erzählung auch heute noch in seiner deutschen Übersetzung gut, ja fast leicht liest. Seine Worte sind nicht nur mit großer Präzision, sondern mit einer unglaublichen Treffsicherheit gewählt, so dass trotz des modernen Stils und Satzbaus der japanische Hintergrund und die Epoche, in der das Werk entstanden ist, nicht verloren gehen. Auch die übrige Ausstattung des schönen Hardcoverbandes ist außergewöhnlich gut gelungen. [...] Das Buch ist eine wundervolle Lektüre und die beiden Elemente Japan und Berlin machen es sicherlich für viele interessierte Lesebegeisterte zu einer großartigen Ergänzung des Buchbestandes. Absolut empfehlenswert."
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„In verschiedenen Übersetzungen wurde es ["Das Ballettmädchen"] mehrfach aufgelegt, 1989 sogar verfilmt und 1994 in einer vorzüglichen Übersetzungen von Jürgen Berndt neu herausgebracht. Die hier vorliegende Publikationen fußt auf dieser Ausgabe und wurde Anfang 2010 von Ursula Berndt in einer feinen Edition mit einem umfangreichen Nachwort, Quellenangaben, Tagebuchnotizen des Autors und seltenen Fotografien aus dem Berlin anno 1900 wieder neu aufgelegt."
ND
„Seine Novelle , Das Ballettmädchen' von 1890, aus der Gründerzeit der modernen japanischen Literatur, ist ein kleines Meisterstück über die Unbedingtheit erster Liebe und den Schmerz einer unmöglichen Entscheidung. ... Gerade im gelungenen Zusammenspiel zwischen leidenschaftlicher Intimität und streng kalkulierter Ästhetisieung offenbart sich sein großer reformatorischer Kunstanspruch."