Nicht nur Dresden war Heimstätte etlicher Literaten, ebenso viele und bekannte Dichter haben sich zumindest zeitweilig in der Nähe der sächsischen Hauptstadt niedergelassen und dort fruchtbare Schaffensperioden verbracht. Richard Wagner arbeitete an „Lohengrin" in seiner Sommerwohnung auf einem Gut in Graupa, der Dramatiker Friedrich Wolf schrieb einige seiner Werke in Langebrück; Novalis, Dichter der Romantik, war Gast auf Schloss Siebeneichen, und Gerhart Hauptmann machte das Hohenhaus in Radebeul zum Schauplatz eines Lustspiels und einer Erzählung.
So unterschiedlich die Werke der genannten Dichter, so verschieden die Quartiere. Vorgestellt werden Schlösser, Villen, Rittergüter und Sommerhäuser, in denen Johann Joachim Winckelmann, Karl May, August Friedrich Ernst Langbein, Johann Gottlob von Quandt und andere wirkten: in Nöthnitz und Maxen, Graupa und Radeberg, Langebrück und Radebeul, in Dittersbach wie im Seifersdorfer Tal.
Eine Einladung zu einer Reise zu historischen Gebäuden in unvergleichlicher Landschaft, bei der Künstlerbiografien und Zeitgeschichte lebendig werden; dazu historische und aktuelle Fotografien.